Für Catering-Betriebe, Partyservice & Lieferküchen
Catering kalkulieren
Wareneinsatz kalkulieren und Verkaufspreise ermitteln, warum Excel im Catering an seine Grenzen stößt und wie du mit der Rezeptrechner Software viel Zeit sparst.
Von Rezeptrechner Team · Veröffentlicht am
Kalkulation im Catering: zeitaufwendig und komplex
Ein Buffet für 40 Personen, nächste Woche ein Menü für 120, dazwischen 300 Schulessen am Tag und die Platte für die Familienfeier. Hinter jedem Auftrag stehen 20, 30 oder 40 Rezepte, und für jedes musst du wissen, was eine Portion, ein Kilo oder eine Platte an Ware kostet. Dann kommt die Gästezahl, die sich bis kurz vor dem Termin ändert. Dann der Lieferant, der den Preis für Sahne, Fleisch und Öl mehrmals im Jahr anpasst. Und obendrauf Kosten, die an keinem Gericht hängen: Lieferung, Personal vor Ort, Verpackung, Geschirr.
Fünf Gründe, warum die Kalkulation Zeit frisst
- Wareneinsatz pro Gericht. Jedes Rezept einzeln, mit Garverlust und mit Komponenten wie Saucen und Dressings, die in mehreren Gerichten stecken.
- Wechselnde Portionszahlen. Pro Auftrag, pro Tag, pro Altersgruppe. Dieselben Rezepte, jedes Mal andere Mengen und ein anderer Wareneinsatz.
- Schwankende Rohstoffpreise. Eine Preisänderung beim Lieferanten trifft alle Rezepte mit dieser Zutat, und mit ihnen alle Aufträge und Preislisten.
- Kosten, die nicht am Gericht hängen. Lieferung, Aufbau, Servicepersonal, Verpackung, Pfand. Sie müssen umgelegt werden, sonst zahlst du sie aus der Marge.
- Je nach Einsatzbereich eine andere Logik. Das Eventcatering rechnet pro Auftrag, die Feinkost-Theke pro 100 g, der Schulcaterer gegen einen vorgegebenen Preis, der Menüservice mit Deckungsbeitrag.
Im Folgenden gehen wir auf die verschiedenen Kalkulationsmethoden je nach Catering-Einsatzbereich ein und zeigen, wie du mit der Rezeptrechner Software viel Zeit sparst.
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Mehr dazu: Preiskalkulation · Einkaufsliste
Wareneinsatz pro Rezept: die Basis in jedem Bereich
So unterschiedlich die Bereiche rechnen, eines brauchen alle: die Rezeptur mit Preisen. Für jedes Gericht, jede Platte und jede Komponente brauchst du die Zutaten mit Mengen und die aktuellen Einkaufspreise. Daraus ergibt sich der Wareneinsatz pro Rezept, und aus der Ausbeute der Wareneinsatz pro Portion, pro Stück oder pro 100 g.
Drei Dinge, die dabei oft untergehen
- Garverlust. Aus 1,2 kg rohem Braten werden 900 g fertige Ware. Wer mit dem Rohgewicht kalkuliert, verkauft 25 Prozent des Fleisches umsonst. Der Reduktionsfaktor gehört in jedes Rezept.
- Komponenten. Das Dressing steckt in fünf Salaten, die Bratensauce in drei Menüs. Wenn sich der Ölpreis ändert, muss sich das Dressing ändern, und mit ihm alle fünf Salate. Als eigenes Rezept angelegt und verknüpft passiert das von selbst, in Excel von Hand.
- Aktuelle Preise. Der Wareneinsatz ist nur so gut wie die Einkaufspreise dahinter. Am besten werden sie zentral gepflegt, einmal pro Zutat, nicht in jeder Rezeptdatei einzeln.
Der häufigste Fehler
Der Wareneinsatz wird einmal gerechnet und dann jahrelang nicht angefasst. Die Rohstoffpreise steigen, die Kalkulation von 2023 gilt weiter, und der Auftrag, der auf dem Papier 25 Prozent Marge hatte, bringt in Wirklichkeit zehn. Der Wareneinsatz muss mit den aktuellen Einkaufspreisen rechnen, sonst stimmt alles darüber auch nicht.
Dieselbe Rechnung liefert drei Bezugsgrößen: pro Portion für das Eventcatering und die Schulverpflegung, pro 100 g für die Feinkost-Theke, pro Platte im Partyservice. Wie es von hier aus weitergeht, zeigt der nächste Abschnitt.
Kalkulationsmethode je nach Einsatzbereich im Catering
Der Wareneinsatz pro Rezept ist die gemeinsame Basis. Was du daraus machst, hängt davon ab, wie du verkaufst. Der Eventcaterer bekommt eine Anfrage für 80 Personen und muss den Wareneinsatz für genau diese Gerichte und diese Gästezahl kennen. Der Partyservice kalkuliert einmal die Antipasti-Platte für 10 Personen und druckt den Preis auf die Liste. An der Feinkost-Theke wird gewogen, also zählt der Preis pro 100 g. Und der Schulcaterer hat seinen Essenspreis schon im Vertrag stehen und muss prüfen, ob die Woche damit auskommt.
Partyservice · pro Platte
Partyservice Preise kalkulieren
- Nach Anzahl Personen kalkulieren: die Platte für 8, 10 oder 12
- Arbeitsaufwand fürs Anrichten, Verpackung und Lieferung mit einpreisen
- Eine Preisliste, die das ganze Jahr trägt
Partyservice Preise kalkulieren →
Feinkost-Theke · pro 100 g
Feinkost-Theke kalkulieren
- Pro 100 g kalkulieren, mit Garverlust auf die fertige Ware
- Verkaufspreis und Grundpreis fürs Preisschild ableiten
- Alle Thekenpreise nach einer Preiserhöhung in einem Schritt aktuell halten
Feinkost-Theke kalkulieren →
Kita und Schule · pro Essen, Preis vorgegeben
Kita- und Schulcatering kalkulieren
- Innerhalb des vorgegebenen Essenspreises bleiben
- Mischkalkulation über die Woche: günstige Tage tragen den Fischtag
- Portionsgrößen je Altersgruppe getrennt rechnen
Kita- und Schulcatering kalkulieren →
Menüservice · pro Menü, Deckungsbeitrag
Mittagstisch und Essen auf Rädern kalkulieren
- Wissen, was pro Menü nach Ware, Verpackung und Lieferung übrig bleibt
- Break-even kennen: wie viele Menüs pro Tag decken die Fixkosten
- Preiserhöhung rechtzeitig und mit Begründung durchsetzen
Mittagstisch und Essen auf Rädern kalkulieren →
Preiskalkulation & Mengenplanung für Catering-Betriebe
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Catering-Kalkulation in Excel: wo es hakt
Fast jeder Catering-Betrieb hat mit einer Excel-Tabelle angefangen, und für zehn Rezepte und einen Auftrag pro Woche reicht sie. Die Probleme kommen mit dem Wachstum, und sie kommen immer an denselben Stellen:
- Preise stehen in jeder Datei einzeln. Steigt die Sahne um 30 Cent, musst du wissen, in welchen 40 Rezepten sie steckt, und jede Datei öffnen.
- Komponenten werden kopiert statt verknüpft. Das Dressing existiert fünfmal, in fünf Versionen, mit fünf Preisen.
- Die Gästezahl ändert sich, die Tabelle nicht. Aus 80 werden 95 Gäste, und jemand rechnet abends die Einkaufsliste neu.
- Nur eine Person kann sie bedienen. Die Tabelle ist gewachsen, hat versteckte Spalten und Formeln, die niemand mehr erklären kann. Fällt die Person aus, steht die Kalkulation.
- Kennzeichnung läuft getrennt. Allergene und Nährwerte für Speisepläne und Buffetkarten werden in einer zweiten Tabelle gepflegt, mit denselben Rezepten noch einmal.
So läuft es im Rezeptrechner
Der Rezeptrechner ist eine webbasierte Software für Lebensmittelbetriebe. Für die Catering-Kalkulation greifen vier Funktionen ineinander:
Alle Rezepturen an einem Ort, Einkaufspreise einmal pro Zutat, per Excel-Vorlage importierbar. Komponenten als verknüpfte Rezepte.
Wareneinsatz pro Portion, pro Stück oder pro 100 g, mit Reduktionsfaktor. Personal-, Material- und Fixkosten dazu, Aufschlag oder Deckungsbeitrag, Verkaufspreis.
Gerichte mal Portionen, mit Portionsgrößen je Zeile, Lagerbestand abgezogen, Wareneinsatz für den ganzen Auftrag oder die Woche. Speichern und bei neuer Gästezahl aktualisieren.
Export
Einkaufsliste als Excel oder PDF, und die Liste aller Rezepte mit Wareneinsatz und Verkaufspreis pro 100 g als Excel, für Preisschilder, Preislisten und die Preisanpassung zum Jahreswechsel.
Welches Paket? Für Catering-Betriebe empfehlen wir Paket L. Einkaufsliste, Speiseplan und die Export-Funktionen gibt es nur dort, und genau die machen aus der Rezeptkalkulation eine Auftragskalkulation.
Kalkulations-Software für Catering-Betriebe
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Mehr dazu: Software für Catering-Betriebe
Häufige Fragen zur Catering-Kalkulation
Wie kalkuliere ich Catering-Preise richtig?
Die Basis ist in jedem Bereich der Wareneinsatz pro Rezept aus Rezeptur und aktuellen Einkaufspreisen, darauf kommen Personal, Lieferung, Verpackung und Gewinn. Mit der Rezeptrechner Software sparen Catering-Betriebe dabei Zeit: Rezepte einmal anlegen, Einkaufspreise zentral hinterlegen, Kostenaufschläge zuordnen und den Preis pro Portion, pro Platte oder pro 100 g berechnen. Ändert sich ein Preis, rechnet alles nach.
Wie hoch sollte die Wareneinsatzquote im Catering sein?
Beim Eventcatering mit Service liegt der Wareneinsatz oft bei 25 bis 35 Prozent des Nettopreises, an der Feinkost-Theke und im Partyservice ohne Service kann die Quote höher liegen. Wichtiger als ein Richtwert ist die eigene Quote pro Auftrag. Catering-Betriebe sehen sie mit der Rezeptrechner Software in der Preiskalkulation je Rezept und exportieren alle Gerichte mit Kosten und Preis als Excel-Liste.
Wie berechne ich den Wareneinsatz für einen ganzen Auftrag?
Wareneinsatz je Gericht mal Portionen, über alle Gerichte summiert. Die Rezeptrechner Software nimmt dir das Hochrechnen ab: Du ziehst die Rezepte in die Einkaufsliste, trägst die Gästezahl ein und bekommst Bestellmengen und Wareneinsatz für den ganzen Auftrag. Ändert sich die Gästezahl, änderst du nur die Zahl.
Was ist der Unterschied zwischen Aufschlagskalkulation und Deckungsbeitrag?
Bei der Aufschlagskalkulation rechnest du vom Wareneinsatz nach oben zum Verkaufspreis. Beim Deckungsbeitrag gehst du vom Preis aus, ziehst die variablen Kosten ab und siehst, was pro Portion für Fixkosten und Gewinn bleibt. In der Rezeptrechner Software wählst du je Rezept die passende Methode, Aufschlag für Platten und Theke, Deckungsbeitrag für Menüs mit vorgegebenem Preis.
Kann ich die Catering-Kalkulation in Excel machen?
Für wenige Rezepte und Aufträge ja. Schwierig wird es, wenn Einkaufspreise sich ändern, Komponenten in mehreren Rezepten stecken und die Gästezahl kurzfristig schwankt, dann muss jede Änderung in mehreren Dateien nachgezogen werden. Die Rezeptrechner Software pflegt Einkaufspreise einmal zentral, verknüpft Komponenten und speichert Einkaufslisten, die bei neuer Gästezahl neu rechnen.
Gibt es eine Software für die Catering-Kalkulation?
Ja, die Rezeptrechner Software. Catering-Betriebe legen damit Rezepte an, kalkulieren Preise pro Portion, Platte oder 100 g, planen Mengen für Aufträge und Wochen und exportieren Einkaufslisten und Preislisten. Wir empfehlen Paket L mit Preiskalkulation, Einkaufsliste, Speiseplan, Preis-Import und Export, die Jahreslizenz ist direkt online buchbar.
Die Catering-Kalkulation im Detail
Catering-Angebot kalkulieren
Firmenfeier für 80 Personen: Wareneinsatz, Personal, Lieferung, Geschirr, Gewinn, Mehrwertsteuer.
Catering-Angebot Vorlage
Aufbau, Muster und Regelungen für das Angebot an den Kunden.
Feinkost-Theke kalkulieren
Kosten und Verkaufspreis pro 100 g, Aufschlagsfaktor, Grundpreis am Schild.
Kita- und Schulcatering kalkulieren
Wareneinsatz pro Portion gegen den vorgegebenen Essenspreis.
Mittagstisch und Essen auf Rädern kalkulieren
Deckungsbeitrag pro Menü, Tour-Kosten, Break-even, Preisanpassung.
Partyservice Preise kalkulieren
Platten und Buffets mit fester Preisliste statt Einzelangebot.