Zum Inhalt springen

Für Restaurants, Gasthäuser & Hotelküchen

Menüpreise kalkulieren

Wareneinsatz, Kostenaufschläge und Verkaufspreis für ein Menü mit mehreren Gängen berechnen. So sparst du Zeit mit der Rezeptrechner Software.

Von Rezeptrechner Team · Aktualisiert am

Menüpreise kalkulieren: Die typischen Herausforderungen

Ein Menü steht mit einem Preis auf der Karte, dahinter stecken aber mehrere Gänge, viele Komponenten und Kosten, die sich laufend ändern. Das sind die Punkte, an denen die Kalkulation im Alltag hakt:

  • Ein Preis, viele Rezepte. Suppe, Entenbrust, Jus, Gratin, Rotkohl, Dessert: Jede Komponente hat ihr eigenes Rezept, und die Jus steckt auch noch in zwei anderen Gerichten der Karte. In Excel heißt das sechs Tabellen, die alle stimmen müssen.
  • Garverlust pro Komponente. Aus 180 g roher Entenbrust werden 130 g auf dem Teller, aus anderthalb Litern Fond wird ein halber Liter Jus. Wer mit Rohmengen kalkuliert, rechnet mit falschen Portionen.
  • Einkaufspreise ändern sich. Entenbrust, Butter und Kuvertüre schwanken übers Jahr deutlich. Jede Preisänderung müsste in jedem betroffenen Rezept nachgetragen werden, meistens passiert das nicht.
  • Die Arbeit ist teurer als die Ware. Bei einem Menü mit niedrigem Wareneinsatz kostet die Arbeitszeit für Küche und Service mehr als das Doppelte der Zutaten. Ein Aufschlag auf den Wareneinsatz allein verfehlt den Preis um die Hälfte.
  • Mengen für Gruppen. Für die Weihnachtsfeier mit 50 Gästen muss das Menü auf Rohware und Bestellmengen hochgerechnet werden, mit allen Garverlusten.

Kalkulationssoftware für die Gastronomie

Wareneinsatz pro Gang und pro Menü aus deinen Rezepten, mit Preisen, die du nur einmal pflegst. Jetzt registrieren und direkt ausprobieren.

Mehr dazu: Preiskalkulation

Zeit sparen beim Menüpreise kalkulieren: So hilft der Rezeptrechner

Im Rezeptrechner ist jede Komponente ein Rezept, der Hauptgang ein Rezept aus Komponenten und das Menü ein Rezept aus Gängen. Die Preiskalkulation rechnet über alle Ebenen, und wenn sich ein Einkaufspreis ändert, rechnet alles nach, ohne dass du eine Tabelle anfasst.

Video: Menü aus Komponenten anlegen, Wareneinsatz, Kostenaufschläge und Verkaufspreis im Rezeptrechner berechnen, in 38 Sekunden.

So funktioniert es

  1. 1Rezepte anlegen: Zutaten und Mengen pro Komponente eingeben, Reduktionsfaktor für den Garverlust setzen.
  2. 2Rohstoffpreise hinterlegen: jeder Einkaufspreis einmal zentral, oder per Excel vom Großhandel importieren.
  3. 3Komponenten zum Menü zusammenbauen: Rezepte in Zutaten umwandeln, zum Hauptgang und zum Menü kombinieren, Wareneinsatz pro Gang und pro Menü wird berechnet.
  4. 4Kostenaufschläge zuordnen: Arbeitszeit, Energie und Schwund einmal anlegen und dem Menü zuordnen.
  5. 5Verkaufspreis berechnen: mit Aufschlag oder Deckungsbeitrag, netto und brutto, alle Menüs als Excel-Liste exportieren.
  6. 6Einkaufsliste erstellen: das Menü für jede Gästezahl hochrechnen, Bestellmengen je Lieferant als PDF oder Export.

Noch keinen PRO Business Zugang?

Für Einkaufspreise, Preiskalkulation und Einkaufsliste brauchst du Rezeptrechner PRO Business Paket L. Die Jahreslizenz buchst du direkt online und legst sofort los.

Erst ausprobieren? Mit der Demo legst du Rezepte mit Zutaten aus der Datenbank an.

Anleitung: Weihnachtsmenü kalkulieren

Wie das konkret aussieht, zeigt die Anleitung am Beispiel eines Drei-Gänge-Menüs mit Maronencremesuppe, Entenbrust mit Orangen-Jus, Kartoffelgratin und Apfel-Rotkohl und Lebkuchen-Mousse, mit Screenshots aus der Software, vom ersten Rezept bis zur Einkaufsliste.

Rezeptrechner Preiskalkulation für das Weihnachtsmenü mit Wareneinsatz je Gang und Komponente

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Weihnachtsmenü kalkulieren mit dem Rezeptrechner

Zehn Schritte mit Screenshots: Komponenten anlegen, zu Gängen und Menü kombinieren, Einkaufspreise hinterlegen, Wareneinsatz, Kostenaufschläge und Verkaufspreis berechnen, Einkaufsliste für 50 Gäste.

Zur Anleitung →

So legst du los

Rezepte, Komponenten, Preise und Kostenaufschläge hängen im Rezeptrechner zusammen. Einmal eingerichtet, steht der Preis jedes Menüs bei jeder Preisänderung neu da.

1

Kostenlos registrieren und ausprobieren

Registrieren, erste Rezepte anlegen und Nährwerte berechnen. Ohne Laufzeit, ohne Vertriebsgespräch.

2

Mehr erfahren

Alle Funktionen für die Gastronomie im Überblick: rezeptrechner.de/gastronomie.

3

Zugang direkt online buchen

Für die Menükalkulation empfehlen wir Paket L: Preiskalkulation mit Aufschlag oder Deckungsbeitrag, Preis-Import, Einkaufsliste mit Mengenrechner und Excel-Export. Sofort freigeschaltet.

4

Loslegen: Rezepte und Preise einpflegen

Komponenten als Rezepte anlegen und in Zutaten umwandeln, Gänge und Menü daraus zusammensetzen, Einkaufspreise zentral erfassen oder per Excel importieren. Damit steht Schritt 1, der Wareneinsatz pro Gang. Die Anleitung zum Weihnachtsmenü zeigt jeden Klick.

5

Bei jeder neuen Karte nutzen

Kostenaufschläge zuordnen, Nettopreis eintragen, Deckungsbeitragsquote prüfen. Schritt 2 und 3 in wenigen Minuten pro Menü. Vor jeder Saison Preise importieren und den Export aller Gerichte prüfen.

Aus denselben Rezepten

Jetzt loslegen

Jahreslizenz Paket L direkt online buchen, Rezepte anlegen und das erste Menü kalkulieren. Mit der Rezeptrechner Software Zeit sparen.

Mehr dazu: Preiskalkulation und Einkaufsliste

Menüpreise kalkulieren: Darauf solltest du achten

  • Komponenten einmal anlegen, überall nutzen. Kartoffelgratin, Jus und Rotkohl stecken auch in anderen Gerichten der Karte. Als eigene Rezepte rechnen sie in jedem Gericht mit denselben Preisen.
  • Portionsgrößen nach der Zubereitung ansetzen. 180 g rohe Entenbrust sind 130 g auf dem Teller. Wer mit Rohgewichten kalkuliert und fertige Portionen serviert, rechnet mit zu wenig Portionen pro Rezept.
  • Arbeitszeit ehrlich schätzen. Vorbereitung für zehn Portionen geteilt durch zehn, plus Anrichten und Service pro Gang. Bei Menüs ist das der größte Kostenblock.
  • Aufschlag auf den Wareneinsatz allein reicht nicht. Der Faktor 3 oder 4 stammt aus Gerichten mit hohem Wareneinsatz. Bei einem Menü mit 12 Prozent Wareneinsatzquote verfehlt er den Preis um die Hälfte.
  • Preise vor der Saison aktualisieren. Entenbrust und Kuvertüre schwanken im Jahr um 20 Prozent. Einkaufspreise vor dem Druck der Karte einmal zentral nachziehen, dann stimmen alle Menüs.
  • Mengen für Gruppen aus dem Menü ableiten. Für die Weihnachtsfeier mit 50 Gästen rechnet der Mengenrechner das Menü auf Rohware hoch und erstellt die Einkaufsliste, siehe Einkaufsplanung.

Häufige Fragen zum Menüpreise kalkulieren

Wie kalkuliere ich den Preis für ein Drei-Gänge-Menü?

Mit der Rezeptrechner Software sparen Gastronomie-Betriebe Zeit beim Menüpreis kalkulieren. Du legst die Rezepte einzeln an und kombinierst sie als Komponenten in einem neuen Rezept, dem Menü. Rohstoffpreise werden zentral hinterlegt, Arbeitszeit und Zuschläge dem Menü zugeordnet, und die Preiskalkulation zeigt den Verkaufspreis netto und brutto. Ändert sich ein Preis oder eine Rezeptur, machst du die Anpassung nur einmal.

Wie berechne ich den Wareneinsatz für ein Menü mit mehreren Gängen?

Der Wareneinsatz eines Menüs ist die Summe der Wareneinsätze seiner Gänge, und jeder Gang rechnet sich aus seinen Komponenten. Die Rezeptrechner Software nimmt dir das Nachrechnen ab: Jede Komponente ist ein Rezept mit Zutaten, Mengen und Garverlust, Gänge und Menü entstehen daraus per Klick, und der Wareneinsatz steht für jede Ebene mit den aktuellen Einkaufspreisen bereit.

Welche Wareneinsatzquote ist bei einem Menü normal?

Bei Menüs mit mehreren Gängen liegt die Wareneinsatzquote oft zwischen 12 und 25 Prozent, weil Vorspeise und Dessert günstig sind und die Arbeitszeit den größeren Anteil ausmacht. Wichtiger als die Quote ist der Deckungsbeitrag pro Menü. Gastronomie-Betriebe sehen beides in der Preiskalkulation der Rezeptrechner Software, für jedes Menü und jedes Gericht, und erkennen sofort, ob ein Preis trägt.

Wie berücksichtige ich Personalkosten im Menüpreis?

Als Arbeitsaufwand pro Menü: Minuten für Küche und Service mal Stundensatz inklusive Lohnnebenkosten. In der Rezeptrechner Software legst du Arbeitszeiten einmal an und ordnest sie dem Menü zu. Zusammen mit Energie und Schwund ergeben sie die Herstellungskosten, auf denen der Verkaufspreis aufbaut, ohne dass du pro Menü neu rechnen musst.

Wie halte ich Menüpreise aktuell, wenn Einkaufspreise steigen?

Preise einmal zentral pflegen statt in jedem Rezept. Gastronomie-Betriebe hinterlegen in der Rezeptrechner Software jeden Einkaufspreis einmal oder laden ihn per Excel-Import vom Großhandel hoch. Danach rechnen alle Komponenten, Gänge und Menüs mit den neuen Preisen, und der Export zeigt Kosten und Preis aller Gerichte in einer Liste, für den nächsten Kartenwechsel.

Kann ich Menüpreise in Excel kalkulieren?

Für ein einzelnes Menü ja. Sobald Komponenten in mehreren Gerichten vorkommen und sich Einkaufspreise ändern, musst du in Excel jede Tabelle einzeln nachziehen. Die Rezeptrechner Software verknüpft Komponenten, Gänge und Menüs, ein geänderter Preis rechnet alle Ebenen nach, und Allergene, Rezeptblätter und Einkaufsliste entstehen aus denselben Rezepten. Das spart Gastronomie-Betrieben bei jeder Karte Stunden.

Gibt es eine Software für die Menükalkulation in der Gastronomie?

Ja, die Rezeptrechner Software. Sie ist für Gastronomie-Betriebe gemacht, die Rezepte mit Zutaten und Mengen anlegen, Komponenten zu Gängen und Menüs kombinieren, Einkaufspreise zentral pflegen und den Preis mit Aufschlag oder Deckungsbeitrag berechnen wollen. Wir empfehlen Paket L mit Preiskalkulation, Preis-Import, Einkaufsliste und Export, die Jahreslizenz ist direkt online buchbar.